21K beim 50. Enschede Marathon

Zwei Wochen ist der PUM her und man müsste meinen dass doch erstmal ein bisschen Ruhe in die aufgeregte Läuferwelt einziehen sollte.. Zumal in einer Woche der Hamburg Marathon auf dem Programm steht.
Da mir aber das Wochenende wie ein Klotz am Bein hing und ich irgendwie unruhig in der Gegend rumhampelte bin ich gerne der Idee einer Mit- Pummelantin gefolgt und hab mich spontan dazu entschieden nach Enschede zu fahren um dort am Halbmarathon teilzunehmen. Bereits am Sonnabend bin ich angereist um die Startunterlagen zu besorgen und einen schönen Abend in einer Wellness Bude auf der deutschen Seite der Grenze zu verbringen. Sauna und Schwimmbad im Wechsel gepaart mit einem phantastischen abendlichen Buffet.. so hatte ich mir das vorgestellt.
Gut gelaunt ging es am Morgen zum Startbereich. Man kann dort in Enschede direkt unter dem Startbereich in einer Tiefgarage parken. Das ist natürlich großartig für die Klamotten Logistik.
Der Marktplatz war am Vortag noch übersät mit kleinen niedlichen Marktbuden in denen es ganz viele besondere Dinge gab. Ganz anders wie auf den Märkten in Deutschland sind hier auch wohl die Vorschriften nicht zu streng so dass es viel ursprünglicher und natürlicher zuging wie bei uns. Dabei dachte ich immer dass für alle EU Staaten die gleichen Gesetze gelten.. Naja .. wir Deutschen übertreiben es wohl mal wieder.
nach kurzer Zeit kamen die ersten Pummelanten um die Ecke und die Stimmung wurde großartig. Schnell noch eine Pace vereinbart und schon ging es in die Startaufstellung. Mit Yvonne hatte ich einen langsamen Lauf ausgemacht um die Strecke und die Stimmung zu genießen.
Wie schon in Venlo haben die Holländer wieder ein Feuerwerk in Sachen Stimmung abgebrannt.
Die Strecke ging dann äußerst abwechslungsarm los.. Meine Mitläufer erzählten mir dass dieser langweilige Streckenteil im letzten Jahr noch das Ende des Rennens war. Auweia.

Später durchliefen wir die ländlichen Randbezirke von Enschede mit traumhaften Kulissen und toller Stimmung. Es wurde jedoch immer wärmer so dass im folgenden Verlauf doch einige Läufer und Läuferinnen rechts und links am Streckenrand sassen oder lagen.
Auch uns machte das Wetter etwas zu schaffen jedoch hielten wir gut die Geschwindigkeit.
Zwischendurch gab es immer wieder Gesprächsstoff mit Mitläufern aufgrund den „schönen Shööörts“ .. auch viele Ringelsocken waren zu sehen. Ich selbst mag die Dinger ja nicht so und halte es da weiterhin mit pinken kurzen Socken zum Ringelshirt.
Der weitere Verlauf durch die Stadt war wenig spektakulär und irgendwann mussten wir uns denn auch von den Marathonis verabschieden.
Am Ende sprang für Yvonne dann eine neue unerwartete persönliche Bestleistung mit 1:55:48 heraus.
Nach dem Lauf gab es noch jede Menge Schnackereien mit den Münsteranern bei strahlendem Sonnenschein.
Hier in Enschede hatte ich das erste Mal das Gefühl lieber doch am Marathon teilzunehmen. Mal gucken wie das weitergeht. Ein erneuter Start hier beim Halbmarathon kommt auf jeden Fall nicht in Frage.
Die Rückfahrt war bis auf einen Anruf bei der Polizei um ein brennendes Fahrzeug zu melden recht unspektakulär und endete am Abend auf dem Sofa 😉

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